Doch ohne Respekt macht Triumph’s neue Daytona wieder einmal eine provokante Bombe in den gefährlichen Teich und fühlt sich in dieser Gesellschaft ebenso pudelwohl, wie es schon ihre Vorgängerin getan hat.
Gehen wir etwas zurück in der Zeit. Das japanische Vorzeigesegment, nämlich die 600er Supersportklasse, mit den eigenen Waffen zu schlagen, ist mehr als ein frommer Wunsch.
Triumph’s Ambitionen dies mit der TT600 und einem eigenen Reihen-Vier-Zylinder zu schaffen waren grundsätzlich einen Versuch wert, dabei ist es aber geblieben. Japanische Vierzylinder sind wie eine fernöstliche Tradition, die für den Europäer nur schwer nach zu vollziehen ist.
Die erste Schlacht war also verloren, was nicht heißt, dass man ans Aufgeben gedacht hat. Es lag schlicht und einfach an der falschen Wahl der Waffe, mit der man zum Duell erschienen ist. Und wenn man schon von Tradition spricht, so brauchen sich die Briten nicht zu verstecken.
Das Dreizylinder-Konzept von Triumph ist mehr als aufregend, und darauf konzentriert man sich schon seit langem wieder, so richtig.
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